Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
Yellowstone National Park |
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22. September 2008 |
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Nun sind wir im Yellowstone Nationalpark, dem nördlichsten Reiseziel unserer Rundreise. Die Fahrt in den Park erlebte ich mit viel Vorfreude. Die Landschaft vor kurz dem Yellowstone NP lässt eine herbstliche Stimmung aufkommen mit niedrigen, mintfarbenen Büschen übersäht. Zahlreiche Blockhäuschen säumen den Weg, welche mir Sehr gefallen...hätte ich zuviel Geld, würde ichmmir wohl ein Blockhäuschen leisten ...mit Cheminée, versteht sich von selbst. ;-) Das Wetter ist heute bewölkt und der Wetterfrosch sagt Schnee voraus. Die Temperaturen sind erfrischen-kühl ;-)
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Heute wird, nachdem wir den Morgen noch für die Hinfahrt benötigten...gewaschen. Dies ist unser zweiter Waschtag nun bei Fishing Bridge, südöstlich im Nationalpark gelegen nahe am Yellowstone Lake und gleichnamigen Fluss. Irgendwie kommt mir alles sehr vertraut vor, sind wir doch bereits vor zwei Jahren hierhin gefahren und haben den Winter im Yellowstone kurz vor unserer Weiterreise erlebt. Letztmals sahen wir die warmen Quellen, Fontänen und Bottiche noch mit der herbstlichen Umgebung und die Prophezeihung des Wetterfroschs lässt mich nun erhoffen, all diese Naturschönheiten eingebettet im weissen Schnee zu entdecken.
Die Wolken lassen aber immer wie mehr Sonne durchscheinen, so dass heute Nachmittag sicherlich noch kein Schnee fällt. Wer-weiss, wie es morgen früh aussieht?! :-) |
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23. September 2008 |
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| Eigentlich hätten wir heute ja nicht so schönes Wetter erwartet, trotzdem (Juhee..) strahlt heute die Sonne und am Himmel stehen nur einige vorwitzige Wölkchen!
Da man bei diesem Wetter nicht gut drinnen sitzen kann, beschlosen wir den Camper startklar zu machen und den Old Faithful zu besuchen. Als wir ankamen mussten wir nicht lange darauf waren dass er wieder Wasser spuckte... Ist also schon noch so eindrücklich dass die Ranger den Ausbruch so ca. vorhersagen können! (hängt übrigens davon ab wieviel und wie lange er jeweils das letzte mal tätig war!)
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Diesmal war er nicht allzu hoch und lange, deshalb machte ich mich mit Karin auf den Weg noch weitere Geysire, Pools und Sehendwürdige "Dampflöcher" zu besichtigen. Löcher, mit wunderschön hellblauem Wasser gefüllt, sprudelnde Quellen, zum Teil ganz farbig gefärbt von den Mikroorganismen die darin leben und je nach Wassertemperatur anders gefärbt sind. und natürlich nicht zu vergessen der "Duft" der in der Luft schwebt nach verfaulten Eiern (= Schwefel). Die Pools & Geysire haben jeweils verschiedene Namen zum Teil nachvollziehbar, zum Teil muss man es eher erraten.. Castle Geysir, Heart Spring...Karin ging unterdessen wider zurück und ich erkundigte den weiteren Weg bis zum Morning Glory Pool (wunderprächtig :-) ) noch zu Ende. Auf dem Weg zurück begegneten mit unter anderem noch zwei Bisons die beinahe den Weg den ich gerade gehen wollte kreuzen wollten. Zum Glück fanden sie die Wiese nebendran anziehender als Touristen auf dem Weg belästigen und so konnte ich wohlbehalten weitergehen :-) Nachdem der Old Faithful nochmals aktiv war (Länger und höher) machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Campingplatz. Unterwegs machten wir am wunderschönen Yellowstone Lake eine Rast und verspeisten etwas Zmittag.
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24. September 2008 |
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| Nun sind wir bereits den dritten Tag im Yellowstone Nationalpark, geschneit hat es immer noch nicht...Thomas wünscht sich heute einen freien Tag zur Bearbeitung / Aussortierung der hunderten von Fotos. Das Wetter ist superschön und sein Herz schmerzt, nun den heutigen Tag drinnen im Camper zu verbringen... So entschliessen wir uns weiter nordwärts zu ziehen. Innert zwei Stunden Fahrtdauer ist dies möglich, berechen wir kurz, sind doch bei einer Höchstgeschwindigkeit im NP von 45 Meilen/h 86 km Fahrtstrecke gut zu meistern. So brechen wir um 9 Uhr auf.
Schon bald lassen die ersten Büffel unser Fahrttempo drosseln. Bei diesem Besuch im Yellowstone fällt mir auf, dass wir haufenweise einzelne Büffel antreffen welche schlafen oder wiederkauen...fressen. Beim Besuch vor zwei Jahren lernte ich die Büffel als Herdentier kennen und mag mich nicht erinnern, damals jemals einen alleine stehenden Büffel gesehen zu haben.
Die Fahrt geht weiter...goldgelbes, dörres Gras säumt den Weg, blauer Himmel über uns, rechts von unserer Fahrtstrecke der dunkelblaue Yellowstone River, welcher sich durch die Landschaft schlängelt. Hie und da ein paar Enten, Kanadische Wildgänse und Fischreiher und was läuft da in leichtem Schritt und schnellen Fusses den Fluss entlang auf der anderen Seite des Ufers, genau auf die Fischreiher zu? Ein Coyote! Zum Mittagessen gab's bei dem wohl etwas anderes...an den Fischreiher zog er schnellen Schrittes uninteressiert vorbei, weiter Richtung Wildgänse, wo wir ihn aus den Augen verloren. Ich beende mein Tagebuch hier und möchte meine zwei Reisebegleiter auch zu Wort kommen lassen. Es gibt heute von weiteren sehr beeindruckenden tierischen Erlebnissen im Wasser und an Land zu berichten, welche ich auf keinen Fall missen möchte! :-)
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:-) Jep. dann melde ich mich doch auch noch kurz zu Wort. Zwar ist der Yellowstone Nat. Park ein rechter Touristenort, aber die faszinierende Landschaft und Tierwelt macht dies mehr als nur wett. Mir gefällt es hier bald jeden Tag mehr, ich find es wunderschön wie man relativ einafch Tiere beobachen kann und dies erst noch wenn sie in freier Wildbahn leben...
Apropos Tiere beobachten, als wir in Mammoth Hot Springs ankamen konnte man dort eine Herde Hirsche sehen die wahrscheinlich ständig dort zwischen den Häusern leben (hat schön grüner Rasen - sehr schmackhaft!) Es war sogar ein Hirschmammi mit einem noch relativ jungen Hirschchen zu sehen! (Jööö) :-) Genau. Ich ging dann im Verluf des Nachmittags noch die Mammoth Hot Springs Terrassen besichtigen wobei die meisten sehr ausgetrocknet aussahen...
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25. September 2008 |
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| Heute hats wieder mal früh Tagwach gegeben da wir auf Tierpirsch wollten. Dazu fuhren wir einige Meilen nach Norden. Unterwegs sahen wir von der Strasse aus einige Tiershiluetten auf dem Hügel, sofort machten wir uns zu Fuss in diese Richtung auf. Anfangs war da noch ein Wanderweg, danach gings einfach querfeldein den Hügel hinauf.
Oben angekommen weit und breit keine Tiere zu sehen, ausser ein Coyote der sich schnell aus dem Staub machte. Naja... dachten wir, gehen wir halt eben wieder zurück... Und siehe da.. plötzlich standen sie wieder auf dem Hügel. Pronghörner waren es übrigens! Sie sahen uns und wir sie. Nun dachten wir, so schlau wie wir sind, zwei gehen rechts um den Hügel und jemand links rum... falls sie sich davonmachen wollen... gesagt getan.
Sie blieben aber gemütlich dort wo sie waren, so konnten wir relativ von nah Fotos schiessen. Schliesslich wurde es den weiblichen Mitgliedern der Herde zu blöd und wolten auf und davon, was einigen auch gelang, da ein anderes Weibchen ein Ablenkungsmanöver startete und das Männchen davonlockte so dass die anderen entwischen konnten! Kluge Tiere.. ;-) Da die Herde nun nicht mehr vollständig war machten auch wir uns davon und suchten wieder den Camper auf.
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Nach einer kleinen Einfaufstour durch Gardiner fuhern wir wieder nach Mammoth Hot Springs zurück von wo aus Karin und ich mit dem Velo bis nach Madison fuhren. Thomas kam mit dem Camper nach.unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher zu den Sheepeater Cliffs und fuhren an den Obsidian Cliffs vorbei. Eine Felswand aus schwarz glänzendem Stein.
In Madison Angekommen gab es zuerst mal eine kleine Stärkung (Spaghetti mit Sauce.... lecker!) und zum Abendprogramm suchten wir das Amphitheater auf, wo das Rangerprogramm stattfand. Dort erfuhren wir am gemütlichen Lagerfeuer und Beamer vom Ranger allerhand Intressantes über die Anpassung der Tiere an die Jahreszeiten! Sehr Wissenswert & Lehrreich. :-)
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26. September 2008 |
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So. Der letzte Tag im Yellowstone. Unterwegs in den Grand Teton National Park, welcher gerade südlich davon liegt. Unterwegs besuchten wir noch einige staunenswerte Sehenswürdigkeiten. unter anderem den Fountain Paint Pot. Ein grosser Pot, welcher so richtig schön blubbert.
| Von der "Paint" war nicht sooo viel zu seher, aber man konnte erahnen dass es früher noch viel farbiger gewesen war ( --> Rosarot!!!) :-) Am Firehole River liegt auch noch der Grand Prismatic Spring. Dies haben wir uns auch noch angesehen, allerdings wäre es von der Luft aus noch viel schöner. Aber auch so nicht zu verachten! Nach diesen einigen Stopps, liessen wir Thomas mit seinem Rennvelo heraus und fuhren weiter bis eben in den Grand Teton Nat. Park auf dem Campground Colter Bay.
Dort liessen Karin und ich uns beraten von den zwei Älteren Herren im Campgroundbüro, wo es in Jackson Hole Live-Country-Music gäbe. Voller Engagement hängten sie sich ans Telefon und erkundigten sich in diversen Lokalen wo und wann gespielt wird! (Nettes Völklein diese Amerikaner!) Nach Bezug unseres Platzes genoss ich noch ein weig die Nachmittagsstimmung am See (Wunderprächtig!) und pünktlich um 16:00 kam Thomas dann per Velo angeradelt, so dass wir ihn nicht mehr suchen bzw. abholen mussten!
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