Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
San Francisco |
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31. August 2008 |
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| Noch dreimal schlafen, dann geht es endlich los! Zum letzten Mal werden die Kleider gewaschen, der Kühlschrank wird leerer und leerer, die Fotoausrüstung wird gereinigt, Rechnungen müssen noch bezahlt werden, unter trails.com werden die besten Mountainbike- und Wanderrouten gesucht, die Reiseunterlagen werden nochmals studiert und immer wieder die Frage, was nehmen wir mit, was hat noch Platz in den Koffern und dann später auch im Camper.
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Vom Wochenende haben wir noch zwei wichtige Informationen weiter zu verbreiten (in chronologischer Reihenfolge):
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3. September 2008 |
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| Wir schreiben den 3. September 2008. Uhrzeit: 04:51. Abfahrt des Zuges von Bern nach Zürich Flughafen. Endlich gehts los. :-) in Burgdorf steigen Karin & Thomas dazu = wir sind komplett! so richtig los gehts aber erst als der Flug gestartet hat... zum Glück war dieser nicht voll ausgebucht und wir konnten uns auf den hinteren freien Sitzplätzen breit machen! Als wir dann über Grönland flogen stellte sich dies als Vorteil heraus (siehe Foto) denn die Aussicht war genial. an der Küste keine Wolken... Gletscher und Schnee ohne Ende! :-)
Ankunft dann beim San Francisco National Airport. Bevor wir endlich unser Mietauto fassen konnten mussten wir noch einige Hürden überwinden. Zuerst wurden wir ausführlich befragt wieso wir in die USA einreisen wollen, was wir da so machen usw. & dann noch ca 5 mal Passkontrollen... und nachdem wir beim Autoverleih auch noch einige Zeit warten durften ging es endlich los! Erste Station war ein Safeway. Ein gigantisches Einkaufshaus, wo man so ca alles kaufen kann was es gibt. Unterwegs zur Jugi gab es noch einen Stopp nach der Golden Gate Bridge für erste Fotos! |
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4. September 2008 |
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| Ich bin begeistert! Heute haben wir einen Ausflug in die Stadt gemacht. Ich fahre alles andere als gerne in Grossstädten Auto und noch viel weniger gerne stehe ich in Grossstädten im Stau. Deshalb hatte ich einige Bedenken betreffend dem Erholungswert dieses Tages. Als wir den Hügel hinunterfuhren konnten wir die vielen Autos, die sich auf die Golden Gate Bridge zu bewegten, schon früh sehen. Statt eines Staus, konnten wir dann erfreut feststellen, dass die Anzahl Fahrspuren dem Verkehrsaufkommen verändert wurde. Statt in jede Richtung drei Spuren, gab es vier in die Stadt und nur zwei aus der Stadt heraus. Dann bei der Mautstation die nächste Überraschung: Da wir zu Dritt im Auto waren, konnten wir uns die 6 Dollar Mautgebühr sparen und zu guter letzt durften wir Zeuge werden, dass es tatsächlich möglich ist, grüne Wellen zu programmieren! Ob dies wohl daran liegt, dass wir ganz in der Nähe des Silicon Valley waren oder ob dies doch eher an unseren Stadtbehörden liegt, dass dies in der Schweiz nicht möglich ist?
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Ebenfalls zu meiner guten Stimmung beigetragen hat, dass ich heute mein neues Velo in Empfang nehmen durfte!
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5. September 2008 |
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| Ach übrigens: Ich bin nicht mehr der einzige in unserem Team, der hier ein Fahrrad gekauft haben. Heute morgen waren wir nochmals im Sportgeschäft von gestern, wo sich auch Karin und Lise ein Fahrrad gekauft haben. Aber: Ich bin der einzige in unserem Team, der sich hier ZWEI Fahrräder gekauft hat! Da ich mir gestern ein Mountainbike gekauft hatte und Karin und Lise heute eben ein Rennrad gekauft haben, musste ich doch zwangsläufig auch noch ein Rennrad kaufen. Drei Personen aber vier Fahrräder. Auf dem Heimflug wird dies also zwangsläufig zu Problemen führen. Aber jetzt freuen wir uns zuerst einmal auf die kurvenreichen Küstenstrassen, die uns gestern abend das Anschaffen von Rennrädern so schmackhaft gemacht haben!
Am Morgen genossen wir die "Küste" bei San Francisco der Golden Gate Bridge entgegen-spazierend. Zahlreiche joggende, velofahrende und hundeausführende Menschen waren dort unterwegs. Nach einer feinen Stärkung im IHOP, wo ich es auch bei diesem 2. Besuch bei meiner Bestellung nicht weiter als zu ein paar trockenen Pancakes schaffte ( ohne Beilage) habe ich mich fest entschlossen ein Rennrad zu kaufen, wie Thomas oben ja bereits erwähnt hat. :-) Elisabeth und ich probierten unsere Drahtesel gleich in der Grossstadt aus, währenddem sich unser Reiseführer Thomas ums administrative kümmerte (freiwillg) :-) Merci veu mau!!!. So erfuhren wir dann auch, wie es ist zu reisen, ohne Mann an der Seite uns wir wurden durch unser Umfeld reichlich beschenkt. ;-) Im Mac Donalds gab es fürs Cola ein Refill was ich noch nie erlebte und der Tischnachbar schenkte uns die heutige Tageszeitung... Übrigens: Das Rennvelo ist nach der ersten Testfahrt DER Hit! :-) |
Nachdem wir nach unserer erster Testfahrt noch kurz die Velos zum Moturis Verleih brachten, hatten wir beinahe noch Stress, da wir noch zum Baseball Spiel in den AT & T Park wollten. Auf der Fahrt dorthin hatten wir zuerst noch Stau was uns noch etwas Bewegung einbrachte indem wir dann schlussendlich zum Stadion joggten (die Cheerleaders haben wir dann trotzdem nicht gesehen... ;-) ) im Stadion war es dann so richtig wie in den Hollywoodfilmen, Fressbuden mit Fast-food, eine menge Leute und grossartige Stimmung! Nachdem Karin und ich einige Instruktionen bzw Regeln zum Spiel erklärt bekamen, wussten wir einigermassen wie es funktionierte... Also das Spiel hat im ganzen 9 Innings (Runden) wobei wir dann so ca nach der sechsten Runde und dem ersten Homerun (auf den wir sehnlichst warteten) und nach ca zwei Stunden fanden, dass wir genug gesehen hatten und machten uns dann auf den Weg ins Hotel. Als wir uns auf die Socken machten, sah der Spielstand ganz danach aus dass die San Franciso Giants gegen die Pittsburg Pirates grandios verloren...
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6. September 2008 |
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Wir haben ein Chalet an der Nordküste von Kalifornien! Nein, nein, neben den Fahrrädern haben wir uns nun nicht auch noch ein Haus gekauft. Unser Camper heisst einfach Chalet! Als wir aber am Donnerstag Abend dem Shoreline Highway (Highway One) und einigen Nebenstrassen entlang fuhren, sahen wir einige wunderschön gelegene und neugebaute Häuser, die alle zu verkaufen waren. Die Preise sind aber aus meiner Sicht immer noch sehr hoch, so dass sich die Immobillienkriese nach meiner Einschätzung durchaus noch verschärfen könnte. Meine UBS-Aktien habe ich daher auf alle Fälle gleich verkauft und stattdessen eben in Fahrräder inverstiert. Dies macht mehr Spass! | Bis wir dann endlich unseren Camper hatten, war aber noch ein ganzes Stück harte Arbeit! Zuerst mussten wir eineinhalb Stunden vor dem Hotel auf unseren Shuttle-Service warten. Auch das Ausfüllen der Formalitäten nahm Zeit in Anspruch und als wir dann unseren Camper endlich hatten, musste dieser noch zweimal gereinigt, die Pneus zweimal gewechselt und ein Ölwechsel vorgenommen werden. Vielleicht habe ich etwas grosse Ansprüche, aber ich war der Meinung, dass wenn wir schon neun Monate im Voraus einen Camper für elf Wochen reservieren und dafür auch bereits 8000km bezahlt haben, dann soll der Camper auch in einem Zustand sein, dass wir ihn elf Wochen lang geniessen können und nicht alle paar Tage in eine Garage bringen müssen. Unsere weiteren Erfahrungen zum Camper von Moturis gibt es hier.
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