Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
Rund um Page |
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5. November 2008 |
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2. Versuch! Heute geht's ausgehend von Page wiederum zur Paria Ranger Station bei welcher wohl einige ahnungslos durchfahren und sie weiter suchen. Schlecht beschildert, doch wir wissen bereits von gestern, wo abzubiegen ist. Der Wind hat kaum nachgelassen, was wir bei der Fahrt spüren. Elisabeth drückt toll aufs Gaspedal, denn es geht um unsere Permits! Die letzten Meter vor der Ranger Station macht unser Sportler ;-) zu Fuss und eilt ins Büro um zu melden, dass wir heute nochmals bei der Verlosung teilnehmen möchte. Da wir gestern ablehnten, haben wir heute doppelte Chance... Kurz gefasst: Wir wurden gezogen und so reicht es für alle Drei! :-) Merci Thomas für Deinen Einsatz! :-) Der Weg zur Wave wird uns beschrieben, eine Karte mit viel Fotos für den Wegverlauf wird abgegeben und wir können bis zum Parkplatz mit unserem Camper fahren. Die Strass es sei zwar nicht geteert, aber diese Strecke sei damit machbar. | So kehren wir glücklich zurück in Richtung Page mit einem Ticket für morgen in der Hosentasche! Da der Wind aber kaum weniger Einsatz zeigt als gestern, vertreten wir uns die Füsse kurz am dunkelblauen Lake Powell welcher eingebettet in beigen und hellbraunen Sandstein durch den Wind Schäumchen "schlägt". Zum Wandern ist uns heute nicht zumute, haben wir gestern bereits bei Wind unsere sandigen Erfahrungen gemacht. Ich jogge nachmittags dem See entlang, wobei dies automatisch zu einem Intervall-Training kommt. Starker Rückenwind oder Gegenwind! ;-)
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6. November 2008 |
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![]() The Wave! Die drei glücklich auserkorenen Touristen stehen schon früh auf.. schliesslich wollen wir die Wave auch ohne andere Touristen besichtigen und fotografieren! Nach einer Stärkung mittels Frühstück machen wir uns auf den Weg. Der erste Abschnitt ist uns nun bestens bekannt (bis zur Ranger Station) danach geht es aber bald auf einer Schotterpiste weiter! da Thomas aber schön langsam fuhr, hatten wir dass Glück dass kein Geschirr kaputtging.. ;-) Am Wire Pass angekommen tragen wir uns im Trailregister ein und los gehts. Vorerst ist es der Weg noch ganz einfach, durch ein trockenes Flussbett, und dann hinauf zum zweiten Trailregister. danach folgt ein etwas sandiger Weg und schon stehen wir am ersten Punkt der Karte. Nun gilt es das Foto auf der Wanderbeschreibung mit der Realität zu vergleichen und möglichst genau der Route zu folgen! Was wir eigentlich sehr gut meisterten! (Natürlich haben und auch noch die Steinmännchen die überall den Weg markieren geholfen). ![]() Die Landschaft unterwegs ist faszinierend und hat sehr abwechslungsreiche & farbige Steinformen zu bieten... von gewelltem Sandstein, zu spitzigen Hüten (Teepees) hin zu Stein der aussieht wie er kleine Bläschen hat... überall gibt es wieder etwas zu sehen. Kurz bevor wir zur Wave kommen, lässt uns noch der letzte Abschnitt beinahe ausser Atem kommen... es geht ziemlich steil den Hügel hinauf und das auf Sand... Aber die Mühe hat sich überaus gelohnt. ![]() |
Ein atemberaubendes Wunderwerk namens The Wave überrascht uns und lässt mich staunen.. zum Fotografieren herrschten allerdings noch nicht so gute Lichtverhältnisse, also suchten wir uns ein sonniges Plätzchen wo wir Wärme tanken konnten und siehe da, Thomas hat nicht vergessen die Unterhaltung gleich mitzubringen: UNO!
Nach einigen Spielrunden und dem Lunch stand die Sonne schon besser und wir machten uns ans Fotoshooting! Hier posieren, da posieren und mal ohne jemanden... das Resultat lässt sich sehen (siehe Fotos). nun trudelten langsam auch die anderen glücklichen Permitbesitzer ein und wir beschlossen den Rückweg anzutreten. The same Way back.
Beim Camper angekommen stand uns wieder die Rüttelpiste bevor, die aber wieder mit Bravour gemeistert wurde. Zurück auf dem Campground hiess es nun ausspannen und erholen... |
7. November 2008 |
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| Besuch des Antelope Canyon! Zwar steht um diese Jahreszeit die Sonne nicht mehr genügend hoch, dass sie zwischen den Canyon hineinscheinen mag, doch der Veranstalter verspricht dennoch schöne Farben und Formen, so dass wir uns für diese 2.5 stündige Tour entscheiden. Ausgerüstet mit Stativ und je einer Kamera sitzen wir bald im Shuttle-Car welcher uns zum Eingang dieses Canyons fährt. Nachdem der Chauffeur sein Kaffe fertig getrunken hat, geht die 20 minütige Fahrt los zum Antilopen-Canyon.
Thomas ist wohl froh auszusteigen, seine Knie pressten ans Geländer...ein Shuttle - Dienst welcher nicht für grosse Leute gemacht ist! ;-) Meine Ersteinschätzung des Chauffeurs welcher eher unmotiviert noch gerade seinen Kaffe trank, muss ich subito erneuern. Nun führt er uns durch den Canyon, bis zuhinterst und zeigt uns die schönsten Stellen zum fotografieren. Er hält Leute zurück, dass es möglich ist ein menschenfreies Bild des Canyons zu schiessen und erzählt von diesem Ort. Ich bin überzeugt, hier werden zahlreiche Besucher welche zum fotografieren hierhin kamen, enttäuscht den Canyon verlassen, da bei dem geringen Licht gute Fotos ohne Stativ kaum machbar sind.
Diese Schlucht ist wirklich sehenswert mit all den Windungen, dem Licht welches den Sandstein in verschiedenen Farbtönen erscheinen lässt, der feinkörnige Sand welcher den Boden bedeckt und so den geschlängelten Weg belegt.
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Wir sind auf einer Fotographen-Tour - extra so deklariert - und so bemerke ich gegen Ende der Führung, wie es ist wenn die Batterien leer sind und man auf einer FOTOGRAPHEN-Tour keine Bilder schiesst! So suchte ich hinauf guckend, kniend nach schönen perspektiven, wo das Licht ideal zwischen den Sandstein fällt um Thomas zu informieren wo es sich lohnen könnte abzudrücken...und ich dann nach kurzer Zeit jeweils gebeten wurde doch Platz für einen Fotographen zu machen. So genoss ich bald mal die letzten Minuten der Führung ausserhalb des schattigen Canyons an der wärmenden Sonne. ;-)
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8. November 2008 |
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Die Marine ruft! :-) Nachdem wir die Preise mehrmals studiert haben, entschliessen wir (Thomas und ich) uns doch uns eine Schifffahrt zu gönnen. Elisabeth bleibt aber lieber im / um den Camper. Der Schifffahrplan auf dem Lake Powell ist zu dieser Jahreszeit reduziert, doch heute, jeweils Samstags findet eine Fahrt zur Rainbow Bridge statt, der grössten natürlichen Brücke der Welt! Es müssen sich mindestens 10 Nasen melden, dass diese Fahrt durchgeführt werden. Beim Ticketverkauf hat unser Zittern auf genügend Interessenten ein Ende - es stehen über 20 Personen Schlange.
Um 9 Uhr geht's los. Auf einem älteren, kleineren "Kreuzfahrt"-Schiff Richtung Rainbow Bridge. Wir haben den vordersten Platz auf dem Oberdeck ergattert. :-) Die Landschaft "ännet" dem Wasser ist beidseits steinig; zuerst eher flach, dann rücken zunehmend steile , alleinstehende Felswände ins Bild. Der Forbidden Canyon fasziniert mich während der Fahrt am meisten, wo das Boot durch enge Stellen um die Felsen Slalom fahren muss. | Nach rund 2.40 h legen wir an und es sei noch ca. 20 min zu gehen bis zur Rainbow Bridge. Beim an Land gehen erden Wasserfläschchen verteilt, worauf ich dankend verzichte...meine Camelbak ist mir ein treuer Begleiter seit ich sie habe. Es dauert auch kaum10 Minuten und wir stehen vor dem riesengrossen Steinbogen. Die Sonne scheint uns ins Gesicht, Fotos werden zahlreich geknipst und was mich erstaunt: Die Indianer gehen NIE unter der Rainbow Bridge hindurch, da es unmöglich ist, unter einem Regenbogen durchzugehen. Dies wurde uns auf dem Schiff erzählt und aus Respekt vor den Indianern, sei es zwar nicht Gesetz, doch wäre es schön wenn wir uns auch daran halten würden... Keine Menschenseele wagte es, unter dem Bogen durchzugehen!
Nach 1.5 h sind wieder alle an Bord, wobei auffällt, dass sich sämtliche Frauen unter Deck verzogen, da es ihnen über Deck zu kühl sei. Mancher Ehemann versucht nun seine bessere Hälfte zu motivieren doch aufs Oberdeck zu kommen....vergebens. ;-) Ich habe mich glücklicherweise heute morgen mit einigen Kleiderschichten ausgestattet, so dass es zwischen Thomas und mir zu keinen derartigen Diskussionen kommt. ;-)
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9. November 2008 |
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Es ist bewölkt,
Aufbruchsstimmung herrscht! Der Abwassertank wir vor der Weiterfahrt
entleert, Stromanschluss "entkabelt" Wasseranschluss abgehängt und
los geht's erstmals zum Wal Mart um uns mit einigen Frischprodukten
einzudecken. Thomas denkt beim Einkauf auch an sein Göttimädchen...
Wieder draussen auf dem Parkplatz: Wollen wir wirklich weiter, bei
diesem Wetter grau-in grau? Nun sitzen wir im Camper auf einem
weiteren Campground in Page. Thomas, vis à vis von mir sitzend,
arbeitet zwischen den tausenden von Fotos, Elisabeth liest über mir
auf ihrem Hochbett und ich verhelfe dieser Seite auf den aktuellsten
Stand. :-)![]() |
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