Ferientage- & Bilderbuch USA 2008

von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008

20. September

Stinkingwaterpass. So hiess unser Übernachtungsdomizil. Der Name machte dem Duft in der Luf t alle Ehre. Wären wir gestern Abend noch en paar Meilen weitergefahren, hätten wir beim Drinkingwaterpass übernachtet. Da wir uns aber nur zum Übernachten dort aufhielten war dies jedoch nicht weiter ein allzu grosses Problem. Unser nächstes Ziel steuerten wir nun an, immer schön dem Navigationsgerät folgend: "rechts abbiegen, fahren sie 47 Meilen geradeaus, neu berechnen, neu berechnen..." :-) das Ziel war stand schliesslich in Nampa auf der linken Seite: ein Wal-Mart Super Center (mit Restrooms... endlich... die Blase lässt danken!) Nebst dem haben wir wieder mal unseren Kühlschrank und sonstige Vorräte aufgefüllt. Nach einer Stärkung im Pizza-Hut gings wieder weiter mit dem Ziel einen Campingplatz für die Nacht anzusteuern.

Die Fahrt durch den Boise National Forest entwickelte sich beinahe zu einer Passfahrt, welche Karin jedoch tip top meisterte! Kurz nachdem wir am Zielort angekommen waren, dem Bonneville Campingplatz, fing es an zu regnen. Wir genossen drinnen im Camper dann gemütlich ein feines Znacht und genehmigten uns danach einen Film als Abendprogramm.

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21. September

Hot Springs! Nach dem warmen bis heissen Wetter in Kalifornien / Oregon reisen wir auch am zweiten Tag in Idaho unter dem Einfluss eines Tiefs aus Alaska. Bei diesem Wetter empfehlen sich drei Dinge: Bearbeiten von Kundenanfragen, Überwinden von längeren Srecken und vor allem das Suchen und dann natürlich Geniessen von heissen Quellen! Dies haben wir heute gemacht und insbesondere auch zwei heisse Quellen gefunden (Freunden geben wir gerne die GPS-Koordinaten bekannt)! Wobei das Finden von heissen Quellen nur die halbe Miete ist, da das Wasser häufig mit 80-90° Celsius aus dem Boden rinnt.

Dies ist ideal, um für Karin und Elisabeth eine Wärmeflasche abzufüllen, aber nicht um zu baden. Also muss auch noch kaltes Wasser gefunden werden. Ist beides vorhanden (idealerweise an Flussläufen), muss noch ein idealer Pool gegraben werden. Ist der der Pool zu tief (über 50 cm) besteht das Problem, dass das Wasser einem oben abbrüht, während unten die Körperteile zu gefrieren drohen. Das Wasser muss also noch im richtigen Verhältnis gemischt werden. Ist alles wunderbar gelungen, entschädigt dies für viel Aufwand und befriedigt mehr als jedes Thermalbad! Vor allem muss der Spass nicht mit dutzenden anderen Besuchern geteilt werden

Jep. Nach diesen beiden entspannenden Besuchen der Hot Springs machten wir uns wieder auf den Weg. Auf dem weiteren Weg fuhren wir duch den Canyon. Sieht also sehr eindrücklich aus. Man fährt so die Strasse entlang, durch leicht Hügeliges Gelände, dann plötzlich erhebt sich vorne ein Canyon. Und die Strasse geht natürlich mitten hindurch! Nach dem wir diesen durchfahren hatten, machten wir einen kurzen Halt und stärkten uns mit einem kleinen Zmittag (Spiegeleier, Speck und Brot... lecker!) Auf der weiteren Strecke sahen wir noch einen riesigen Spalt ein der Erde von einem Erdbeben welchen am 8. Oktober 1983 stattfand! Auf der Reise nach Osten mit Ziel Yellowstone machten wir für heute Schluss in Idaho Falls.

Die Vepflegung zum Nachtessen fand heute im Denny`s statt. Da wir wider mal in einer etwas grösseren Stadt waren fanden wir, man könnte doch mal ins Kino (Wortschatzerweiterung...) ;-) Gesagt, getan. Nachdem uns das Navigationsgerät zum Kino geführt hatte, reichte es gerade in die 20:00 Vorstellung. Da um diese Zeit nur ein Film lief, besuchten wir diesen ohne uns noch gross zu informieren. Den Film selber möchte ich lieber nicht beschreiben, hier nur das allgemeine Fazit unserer Reisegesellschaft: "Hätte man die knapp zwei Stunden blöder verbringen können?" Antwort ist noch ausstehend. Und der Wortschatz des Films war auch nicht sehr erbauend! Genau. WC-technisch konnten wir dann nicht vor dem Kino übernachten, sondern suchten uns dann einen Wal Mart (hatte 24 Stunden offen & gratis WC!!)

 

22. September 2008

Tagwach auf dem Wal-Mart-Parkplatz. War verwunderlich ruhig gewesen (Abgesehen von ein paar Hupen anfangs Nacht). Nach einem feinen Zmorgen gings endlich definitiv los zum Yellowstone. Am Westeingang fuhren wir hinein mit dem Ziel Campingplatz Fishing Bridge. Schon ganz am Anfang sahen wir zuerst eine kleine Herde Hirsche! Auf der weiteren Fahrt bequemte sich ein Bison mitten auf die Strasse zu laufen und so einen kleinen Stau zu verursachen. was natürlich auch einige Fotos zur Folge hatte. Auf dem Platz angekommen war es wieder mal nötig ein paar Waschmaschinen zu füllen. Mein erster Eindruck vom Yellowstone ist definitiv gut, weite Landschaft, Wälder, Flüsse, Wiesen, Tiere... :-)

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