Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
Dinosaur National
Monument |
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8. Oktober 2008 |
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| Als erstes informieren wir uns heute morgen im Dinosaur National Monument Visitor Center was es wo sehenswertes zu sehen gibt in diesem Fleckchen der Erden. So erfuhren wir dass es nördlich vom Visitor Center einen Trail gibt der zum Jones Hole führt. Auf Nachfrage versicherte die Rangerin uns dass an einem bestimmten Ort ganz sicher Bighorn Sheeps zu sehen seien. Sie seien stets an diesem Ort..
Also nichts wie los! Nach einiger Fahrt kamen wier zum Trailhead bei der National Fish Hatchery (Fischzuchtstation). Nach einer Sandwich-Stärkung und Besichtigung der springenden Fischchen schlugen wir dann den Weg Richtung Jones Hole ein. Die Wanderung führte uns zuerst an einem malerischen Bächlein entlang, Farbige Bäume die langsam ihr Herbstlaub verloren, über eine kleine Brücke, entlang mächtiger Canyonwände, welche bis in den Himmel zu wachsen scheinen, Sonnigen Wiesen mit Violetten Blümchen, Neben Zeugen der Vergangenheit in Form von Indianer Malereien an den Canyonwänden, verschiedene Felsformationen, bis hin eben zum Jones Hole.
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Dort wo der Jones Creek in den Whirlpool Canyon einfliesst. Dort machten wir kurz Rast, genossen noch einige Sonnenstrahlen und wollten uns dann wieder auf den Rückweg machen.. obwohl wir bisher weder Bighorn Sheep noch Mountain Lion gesehen hatten... kaum bogen wir vom Fluss wieder zum Trail ein, sahen wir sie... eine Gruppe von Bighörnern... Nachdem wir ca. hundert Fotos geschossen hatten, zogen wir weiter, voller Erwartung jetzt noch den Mountain Lion (zu deutsch Puma) zu sehen. Thomas zog voran, ich und Karin hintendrein... Plötzlich sahen wir ihn... wie von Menschenhand gezeichnet lag er vor uns im Sand! Sofort den Fotoapparat gezückt und festgehalten! (es wurde uns nämlich versprochen dass, falls wir so ein Tier sähen, ein Znacht gesponsert bekämen... :-)
Nach ca. 4 Stunden Wanderung fanden wir uns dann wohlbehalten wider beim Camper ein und machten uns im letzten Tageslicht auf nach Vernal, wo wir dem Wal-Mart und Pizza-Hut noch je ein kleiner Besuch abstatteten. |
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9. Oktober 2008 |
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Nachdem uns gestern Thomas vorschlug, eine Velotour zum Steamboat Rock zu machen und wir eifrig Routendetails und Höheprofile studierten... und wir dann auch zu Fuss die ersten Meter der Tour kritisch inspizierten, wollen wir es doch wagen die rund 40 km und 700 Höhenmeter auf Naturstrasse mit unseren Rennvelos zu meistern. Kritisch blicke ich zuerst der Tour entgegen, da wir nicht wissen, wie viel wir mit unseren Rennbikes auf dieser Strasse fahren können und die 700 Höhenmeter bergauf sind ganz am Schluss zu bewältigen. Ich sage mir dann aber, dass 40 km ja ansonsten auch zu Fuss zu bewältigen sind und ein Teil ja sicherlich fahrbar ist.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, meine neue Camelbak mit 3 Liter Flüssigkeit gefüllt (1. Testphase), machen wir uns auf den Weg und lassen die Schwerkraft auf der Echo Park - Road auf uns wirken / holpern den Naturstrasse mit gehaltenen Bremsen hinunter. Würde ein erster Muskelkater aufkommen, dann bestimmt zu Beginn der Tour in den Händen, durch das dauernde Bremsen. Der braune-erdige Weg führt uns so innert kurzer Zeit zahlreiche Höhenmeter bergab. Elisabeth ist sich nicht so sicher, ob sie den ganzen Weg mitkommt und ob sie die Tour prästiere. Doch hinunter mag JEDER! ;-) Und Elisabeth meisterte dies tip-top, so dass sie am auch weitere Ferienerlebnisse mit uns teilen wird. ;-)
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Die ersten paar hundert Höhenmeter hinuntergefahren, flacht der Weg ab und wir haben "nur" noch den zahlreichen Schlaglöcher und Sandfelder auszuweichen. Ja, ein Mountainbike wäre für diese Tour angebrachter. Doch die Landschaft, die Aussicht immer wieder mit anderer Perspektive und wechselnden Gesteinsarten lassen keinen Groll aufkommen. Zahlreiche Fotostopps begleiten die Abfahrt bis zum Steamboat Rock und da steht der gewaltige "Stein" mit dem Fuss schwenkend im Wasser vom Green River, welcher eingebettet im feinsandigen Flussbett gemütlich seine Schlingen zieht. Wir träumen in diesem Moment von Hängematte zwischen Palmen, Luftmatratze,...
Die Rückfahrt ereignet sich problemlos und da weniger Fotostopps, stattfinden, schaffen wir es in etwa der gleichen Zeit den Rückweg mit der grossen Menge an Höhenmetern hinauf zu meistern. Das mag einerseits eine super-sportliche Leistung sein, schliesst aber auch darauf, dass bei der Hinfahrt hunderte von Fotos entstanden.
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