Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
Crater Lake National Park |
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14. September 2008 |
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| Wir verlassen heute den Lassen Vulcanic Nationalpark und fahren weiter nordwärts. Thomas und ich haben uns entschlossen, den hoch gelegenen Park per Velo mit einer Abfahrt zu verlassen. Elisabeth macht bereitwillig Fahrdienst. Ich habe letzte Nacht kaum eine Stunde geschlafen, doch für eine Abfahrt bin ich trotzdem bereit - hat mir Thomas auf der Karte auch das Höhenprofil gezeigt. Und nebst 150 m Aufstieg, gehts dann wirklich nur bergab. Eine nördlich gelegene Kreuzung aussehalb des NP dient dann auch nach 50 km Fahrt als Treffpunkt, wo uns Elisabeth wieder mit dem Camper aufladen wird. Doch es kam anders... Eine Verzweigung, welche uns bald nach verlassen des NP ins Rätseln bringt ob rechts oder links abzubiegen ist, und welcher wir vorgängig bei der Ansicht unserer Route keine Beachtung schenkten, liess uns verunsichern.
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Da nun aber keine Karte zur Hand war, schien es uns doch als richtig nach links abzubiegen. Wir genossen dort eine wundervolle, lange Abfahrt. Das Gelände flachte ab, es gab einige sanfte Anstiege auf weche jeweils wieder schöne Abfharten folgten und so verlief unsere Fahrt eine Zeitlang mit wellenförmigem Geländeprofil... Bis Thomas auf seinem GPS bemekrt, dass die Distanz zum Zielpunkt immer wie weiter entfernt ist... Wir sind falsch! ...Elsabeth kontaktieren! Halb dösend beobachte ich Thomas seine Versuche Elisabeth mit dem knappen Natelempfang zu erreichen und nach einer Weile klappts doch mit ihr einen sms-Verkehr herzustellen. Nach einigen sms ist dann auch klar, dass sie uns abholt und wir nicht den Berg hinauffahren um später bei der abgemachten Kreuzung aufeinanderzutreffen. Elisabeth nimmt die 86 Kilometer, welche wir inzwischen auseinandergefahren sind, kühn auf sich und "rettet" uns auf dem Rest Area bei Shingletown. :-) "Merci veu mau!" Mit dem Camper geht's dann definitiv weiter nordwrts und nach einem Einkauf und zum weiten mal nach einer Stärkung beim Panda Express fahren wir weiter nordwärs bis zum Jonathan F. Kimbel State Park. ich freue mich aufs Bett und bin um 19.30 Uhr in der Horizontalen - ohne Abendessen. ;-) |
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15. September 2008 |
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Rückblick von gestern Abend bzw. Nachts: Nachdem es sich Karin gemütlich Horizontal machte, assen Thomas und ich draussen noch etwas kleines Znacht und danach folgte eine Spielrunde (Resultat: Mühle ging an Thomas, Leiterlispiel auch, Schweinerei ging an Lisi) :-) Jep. Als schlussendlich auch wir schlafen gehen wollten, kam ein starker Wind auf und es "hagelte" Baumbestandteile auf unseren Camper...in Anbetracht dessen und dass wir am Abend vorher in der Nähe von Waldbränden vorbeigefahren waren liess uns alle drei nicht recht einschlafen... Resultat: Thomas setzte sich ans Steuer und fuhr uns zwei halb schlafenden Mitfahrer in einen Windstillen & Feuerfreien nächsten Campingplatz! Am morgen erfuhren wir dann dass wir beim Crater Lake Campingplatz übernachtet haben.
| Frühmorgens machte sich Thomas mit dem Camper aber wieder unterwegs und fuhr uns zum Kraterrand hoch, wo wir nach einer kurzen Besichtigung vom Lake (Üüüüü... schön blaue See!) im Camper mit einem ausgewogenen Zmorgen stärkten (übrigens: man kann sich selbst hier im Land von Fast Food gesund ernähren! Unser Zmorgen besteht meist aus Müesli, Joghurt, Früchte, Käse, Milch, Kaffee, O`saft, Brot, Anke.... was willst du mehr!).
Nach dieser Stärkung machten Karin und ich uns wieder mal auf die Socken und wanderten vom Crater Lake zum Campinplatz runter (GPS dabei, wobei wir es zwar nicht gebraucht hätten... ) Unterdessen informierte sich Thomas im Visitor Center und besorgte sich in einem Shop ein Buch über Heisse Quellen.... :-) (den Besuch einer solchen haben wir nun gerade in unsere Reise miteingeplant... Also schön weiterlesen!) ;-)
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16. September 2008 |
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| Eigentlich hätten wir ja geplant heute mit unseren schnellen Rennvelos rund um den Crater Lake zu fahren. Nachdem wir aber ausgeschlafen hatten und gefrühstückt hatten war es inzwischen schon nach neun Uhr. Aufgrund dessen und das wir dann in der grössten Hitze des Tages unterwegs wären, beschlossen wir im Kriegsrat, das wir auf dies verzichten würden. Auf das Programm wurde stattdessen eine erneute Spielrunde gesetzt! Je nachdem wer nun von uns dreien den Morgen beschreiben würde, hätte gesagt "ein Spielmorgen mit viel Verlieren" (es wird übrigens eine Gewinner Statistik geführt; Gewinn ist noch nicht klar besprochen). Ok. nachdem die Spielwürfel etwas abkühlen mussten machten wir uns auf den Weg um den Annie Creek Trail entlang des gleichnamigen Baches zu erforschen.
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Da die Quelle ganz in der Nähe des Campingplatzes war, dachten wir, dass der Weg auch dort anfangen würde und starteten deshalb auch dort. So weit, so gut. Die ersten paar Meter waren auch nicht schlecht. Doch dann fing es an. Über Stock und Stein, Baum und Abhang.. einige verkratzten Beine erinnerten später noch daran.Später haben wir natürlich noch zum richtigen Trail gefunden und genossen dan diesen um so mehr. Nun ging es dem Bach entlang, einsamen Lichtungen vorbei, gegenüber sah man Steinskulpturen die wie Gestalten aussehen, wieder den Hang hinauf und auf sandigem Weg zum Camper zurück. Nach kurzer Erholungspause sattelten wir wider unsere Velos und besuchten noch das Visitor Center wo wir einen kurzen Film über die Entstehung des Parks anschauten. währenddessen Thomas nochmals zum Kraterrand hinauffuhr, genossen Karin und ich die Abfahrt zum Campingplatz und machten noch einen Abstecher zum bescheidenen Campingplatzlädeli (das Souvenirlädeli war leider Closed for the Season...). definitiv zurück beim Camper gab es noch einen gemütlichen Abend im Camper, während die Rauchschwaden des Wildfeuers über den Himmel zogen... |
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