Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
Canyonlands
National Park |
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10. Oktober 2008 |
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| Investitionsprogramm zur Stabilisierung der US-Wirtschaft! Noch sind wir nicht in den Canyonlands und somit auch noch nicht gerade im Mountain-Bike Mekka Moab. Aber das Wichtigste: Nach mein wunderschönes, brandschwarzes Mountainbike im Yellowstone National Park auf dem Campingplatz gestohlen wurde und wir bereits in mehreren Städten und Fahrradgeschäften gesucht haben, habe ich nun endlich wieder ein Mountainbike! Zwar nicht mehr in Schwarz, dafür in schweizerischem Rot-Weiss! | Besorgt durch die täglich neu eintreffenden Hiobsbotschaften betreffend Finanzkriese und Rezession und der Ernüchterung, dass das von Tschortschdobbeljubusch Massnahmepaket bisher keine Linderung brachte, haben wir heute unser eigenes Stabilisierungsprogramm gestartet. Für mich hat es wie gesagt ein Mountainbike und eine Festplatte für die vielen Fotos gegeben, während Karin und Lisi sich mit MP3- Player, Wolle, etc. eingedeckt haben.
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11. Oktober 2008 |
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Ein Tag bei
Grand Junction auf einem weiteren KOA – Campingplatz geht zu
Ende. Wartend auf den Regen, welcher uns er Wetterfrosch seit
heute Morgen um 2 Uhr prophezeite, sind wir dem sandigen Wind
ausgesetzt, welcher das noch kaum verfärbte Laub von den Bäumen
bläst. So entschliessen Tomas und ich Mitte des Nachmittags doch
noch ein wenig in die Pedalen zu treten, zum nächsten Wal-Mart
um den defekten Adapternetzstecker zu ersetzen.
Die Radstrecke ist nichts sonderbares, führt sie uns doch durch
Vororte von Grand
Junction. Wir radeln aber durch ein Quartier wo sich alle einig
sind: Wählt Obama! Ausnahmslos in jedem Garten steht ein solches
Schild im satt-grünen Rasen.
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Der Wal-Mart
bietet uns dann auch einerlei Adapter worauf wir hoffen, dass dieser
auch für CH-Geräte Kompatibel ist, was sich später als erfolgreich
herausstellt. Kommen wir aus dem Wal-Mart, trauen wir unseren Augen
nicht! Thomas hat an seinem brandneuen Mountainbike vorne und hinten
Platten, ich an meinem Rennrad am Vorderreifen. Mir steigt elender
Groll auf, kann man auch hier in den USA nicht ein Rad 15 Minuten
aus den Augen lassen, ohne dass dieses solch doofen Streichen
ausgesetzt wird… Wir werden innert kürzester Frist von
Wal-Mart-Kunden gesichtet, welche subito erkannten, dass wir Hilfe
benötigen und uns Fahrdienst anboten. Positiv überrascht und
erleichtert stiegen wir ins Auto wo wir bis genau vor unseren Camper
auf unseren Campinplatz chauffiert wurden. Während der Fahrt
bemerkte Thomas, dass unsere Platten von Dornen herführten und nicht
Vandalismus dahintersteht.
Naja, morgen werden wir wohl mit dem Camper zum Wal-Mart fahren und
uns dort 3 Radschläuche besorgen um die Reparatur in Angriff zu
nehmen. Übermorgen, Montag kann Thomas in Grand Junction, wo er sein
Mountainbike gekauft hat, das Rennrad entgegennehmen, welches dort
in Service ist wegen einer 8 im Rad. Und dann, dann geht’s definitiv
weiter – dann sollte auch der vorausgesagte, noch nicht
eingetroffene Regen vorüber sein, um uns wieder der Natur und
Landschaft zu erfreuen.
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12. Oktober 2008 |
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| The weather is windy... und wir verbringen einen weiteren Tag auf dem Campground, unterbrochen mit einer Fahrt zum Wal-Mart, Spielen, Filmli gucken... |
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13. Oktober 2008 |
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| Endlich geht es wieder mal los... wir verabschiedeten uns vom Campground und fuhren los zum Colorado National Monument. Dort machten wir einen kurzen Stopp im Visitor Center wo wir ein kleines Filmchen über den Park ansehen konnten. Danach genossen wir noch den restlichen Loop mit einigen Fotostopps die grandiose Landschaft und Felsformationen. Schliesslich wurde es Zeit wieder nach Grand Junction zu fahren und dort Thomas`s Velos abzuholen. Nachdem dies erledigt war hiess unser neues Ziel Moab, Sprudelbad-Campplace!! Unterwegs sahen wir wieder wunderschöne Canyon-Landschaft und fuhren am Colorado River entlang. Obwohl Thomas der letzte Abschnitt mit dem Velo zurücklegte kamen wir beinahe Zeitgleich beim Campingplatz an. (Wobei hier noch zu erwähnen ist, dass Karin und ich zwischendurch einen Kaffee/Cappuccino-Stopp einlegen mussten um den Koffein-Pegel aufrecht zu erhalten.) Nachdem wir unseren Platz bezogen hatten, gingen wir sofort den warmen Pool testen, welcher sich also als Tip-Top, supergemütlcih, erholsam und entspannend entpuppte!
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Einspruch! ;-) So ein Koffein-Junkie bin ich nicht! Ich geniesse hie und da eine Tasse Kaffe, lerne aber gerade in diesen Ferien, diesen jeweils mit genügend Flüssigkeit zu ersetzen. Der Kaffestopp war jedoch auch ein Vorwand, damit wir nicht die ganze Strecke an einem Stück mit dem Camper abrattern und doch mal einen rechten Halt einlegen und die Nase in die frische Luft halten...und nicht möglichst schnell auf dem Campground "landen".
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14. Oktober 2008 |
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Thomas erkundigte sich bereits vor Tagen im Internet über eine Jeepmiete, die Preise, und erfragte bei uns Frauen die Begeisterung über diese Idee und so sind wir nun in Moab auf dem Campground stationiert und sehen uns konkreter nach einem Jeep um. Es stellt sich nach kurzer Überlegphase heraus, dass gerade für heute und die nächsten zwei Tage noch ein passender Jeep frei wäre und dann erst wieder nach Wochenende, wenn aber auch das Wetter nur mittelprächtig gemeldet ist.
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Thomas möchte die Jeeptour JETZT starten, ich bin etwas geteilter Meinung, ist der erste Tag bereits zur Hälfte gelaufen und bezahlen wir dafür doch die ganze Miete. So haben wir innert kurzer Zeit unser Geländetüchtiges Wägeli und stehen im Einkaufszentrum um schnell für die nächsten zwei Tage ausserhalb der Zivilisation alles nötige einzukaufen. Der Jeep ist ein Vierplätzer, wobei der Kofferraum offen ist, so dass wir mit genügend Frischluft versorgt werden. ;-)
Auch mit den möglichen Routen der Region hat sich Thomas bereits befasst, so dass wir bald losfahren Richung Canyonlands Nationalpark. Die Tour, welche wir befahren werden, heisst "White Rim Road" und ist nur mit dem Geländewagen befahrbar, wobei wir auf der Strecke Naturgeniesser mit Camper antreffen, wo wir echt ins staunen kamen, wie sie dieses Gelände mit dem Fahrzeug meistern! Waren doch etliche riesengrosse Steine oder auch treppenartiges Gelände zu meistern. Geschüttelt und gerüttelt mit unzähligen Fotostopps sorgte ich auf der Strecke für Abwechslung indem ich einen Teil zu Fuss ging oder etwas joggte. Die Strecke möchte ich nicht missen, wirklich eine unbeschreiblich schöne Landschaft öffnete sich vor unseren Augen, doch der Gedanke zwei Tage im Jeep zu sitzen (natürlich mit etlichen Stopps) liess in mir immer wie mehr das Bedürfnis aufkommen, mich etwas zu bewegen. Gemäss Elisabeths Aussage vom 13. Oktober trifft bei mir der Beweungs- wohl eher zu als der Koffeinjunkie. ;-) |
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15. Oktober 2008 |
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Herrlich habe ich geschlafen in unserem Wal-Mart -2er-Zeltchen auf einem der Campingplätze "Airport" entlang dem White Rim Trail im Canyonlands Nationalpark! Diese Nacht war Vollmond - Thomas lichtete Diesen natürlich vor dem Schlafengehen noch entsprechend wertschätzend ab. :-)
Nun, nach einem Frühstück mit gekochten Eiern ungesauerter Milch (ich staune über die Isolation der Kühlbox, welche uns vom Jeepvermieter mitgegeben wurde), fährt uns der Jeep weiter entlang dem Trail. Teilweise ist das Gelände derart rau, dass ein Vorankommen nur im Schritttempo möglich ist.
| Teilweise ist der Weg aber geradezu prächtig, dass wir etliche Meilen pro Stunde mehr zurücklegen können. Somit haben wir die Karte vor uns, wissen dass wir abends einen Campingplatz auf dem "Labyrinth" reserviert haben...wissen wie viel Meilen bis dorthin zu bewältigen sind, können aber absolut nicht einschätzen, wie viel Zeit dies letztendlich in Anspruch nehmen wird. Egal, wir haben den ganzen Tag Zeit! Die Sicht auf die unzähligen Canyons und die verschiedenen Gesteinsschichten welche sich an dessen Wände präsentieren, lässt uns immer wieder ins Staunen versetzen.
Thomas und Elisabeth kommen dann auf der Fahrt ins Candlestick-Fieber. Ein Hügel / Fels welcher während der zweiten Tageshälfte praktisch immer von irgendeiner Seite zu sehen ist und x-fach abgelichtet wird. Ich kann inzwischen den Namen "Candlestik" nicht mehr hören! Gibt es doch nebst diesem Steinbrocken noch unzählige andere Naturschönheiten während unserer Tour! ;-)
Um ca. 17 Uhr treffen wir auf unserem reservierten Campingplatz im "Labyrinth" ein. Fakt ist, dass es zurück in die Zivilisation - bis Moab noch rund 20 Meilen sind und der Weg von hier aus viel besser sein soll, so das schnelleres Vorankommen möglich ist. Da wir uns nach einer Dusche sehnen, und so morgen den ganzen Tag den Jeep noch für eine andere Region einsetzen können, ist schnell beschlossen, dass wir auf "unserem" altbekannten, vertrauten und heimeligen Moab-Campground nächtigen werden.
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16. Oktober 2008 |
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Putzt u gsträuht" machen wir uns mit unserem Mietwagen weiter in die La Sal Mountains. Die Route ist klar, doch irgendwie, fuhren wir irgendwo auf eine andere Strasse. Egal! Nicht die geplante Tour aber doch definitiv in den La Sal Mountains; standen wir doch hier zeitweise im Schnee und steuerte Elisabeth uns mit dem Jeep übers Glatteis! Der Blue Lake - dessen Namen klang für uns dann spontan als recht vielversprechend und schön, so dass wir seinem Wegweiser folgten und folgten und folgten... Die Strasse, bzw. der Weg war mittelprächtig, doch mit dem Jeep war die Strecke gut zu meistern so dass wir nach einiger Zeit...ich zu Fuss, die anderen zwei mit dem Jeep vor dem niedlichen Blue Lake standen. Ein grosser Tümpel, welcher Thomas etwas enttäuschte, ...aber dennoch härzig gelegen war.
| Gegen Mittag waren wir für eine Stärkung zurück auf dem Campingplatz, wo Thomas noch den Reitz verspürte, den "Onion Creek" mit dem Jeep zu befahren. Für mich waren es genügend Eindrücke per Jeep, so dass Thomas nachmittags alleine auf Erkundungstour ging, den Jeep gereinigt zurückbrachte und uns feine Pizza bestellte! Merci veu, veu mau!!! :-)
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17. Oktober 2008 |
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| Baden = sprudeln im Whirlpool, ausspannen, joggen, spielen,... ist heute angesagt! :-) |
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