Ferientage- & Bilderbuch USA 2008 von Elisabeth Wöhrle, Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 3. September bis 23. November 2008 |
Arches National
Park |
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20. Oktober 2008 |
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| Liebe Leser! Heute bin ich mit Schreiben an der Reihe! Aber das habt Ihr sicherlich bereits bemerkt, da wir bereits den 31. Oktober 2009 haben und es hier immer noch nichts zu lesen gibt, bzw. gab, schliesslich habe ich nun meine Pflicht getan!
Nachdem ich tage- oder gar wochenlang versucht habe, von Adobe eine Seriennummer (selbstverständlich gegen Bezahlung!!!) für den neuinstallierten Dreamweaver zu erhalten, habe ich es nun doch aufgegeben und auf Microsoft Expression Web gewechselt. Sorry Adobe, Microsoft wird es danken. Aber da es im Arches National Park Windows trumpf sind, muss das vielleicht so sein.
Für den heutigen Tag wurde ich zum Schreiben auserwählt, da ich mich vor zwei Tagen für eine Wanderung in den Fiery Furnace entschieden hatte. Die Fiery Furnace sind ein Felsenlabyrinth, in welchem sich bereits etliche Personen, darunter auch Rangers, verirrt hatten. Um den Suchaufwand einschränken zu können, sind diese nicht mehr frei zugänglich, stattdessen findet zweimal pro Tag eine von einem Ranger geführte Wanderung statt, welche zum Teil weit voraus ausgebucht ist.
Karin und Elisabeth wollten daran nicht teilnehmen. Angeblich, weil Sie keine Lust haben, mit alten Leuten eine mühsam langsame Wanderung zu unternehmen. Der wahre Grund wurde mir dann während der Wanderung klar. Mehr davon aber später.
Bei meiner Anmeldung wurde ich dank meinem ausgeprägten Akzent sofort als Schweizer anerkannt. Als die Rangerin mich suggestiv fragte, dass wir dort doch auch Berge hätten und ich freudig zustimmte, war die Anmeldung für mich bereits erledigt. Wesentlich mehr Mühe hatte ein französisches Päärchen, welches die Rangerin schlussendlich nur ungern zur Wanderung zuliess, resp. trotz abschreckenden Fotos nicht davon abhalten konnte. |
Als dann für heute Nachmittag Regen angekündigt wurde, machten sich Karin und Elisabeth erst recht einen Spass, "meine" Wanderung hoch zu nehmen.
Der (angekündigte aber dann doch nie eingetroffene) Regen hatte aber immerhin zur Folge, dass viele angemeldete Personen nicht kamen und wir statt in einer Gruppe von 75 Personen nur zu 17. (nachdem einer der Teilnehmer schon nach wenigen Schritten stürzte und verletzt ausschied) unterwegs waren.
Zu meiner guten Stimmung hatte ebenfalls beigetragen, dass die führende Rancherin die Wanderung bereits seit über zehn Jahren leitet und anscheinen bisher immer einen Ausweg gefunden hat. Nach einem kurzen "Einlaufen" und vielen interessanten Informationen, ging es dann richtig ins Labyrinth. In einem abgeschiedenen Seitenarm, wurde mir dann klar, weshalb sie so gerne auf die Wanderung verzichteten: Die Wanderung führte durch einen engen Arch, wobei sie sicherlich Angst hatten, hier aufgrund des feinen Essens, dass wir immer wieder geniessen, nicht durchzukommen! - Nur so zur Information: Ich habe es natürlich locker geschafft! So ging es dann abwechslungsreich weiter, bis wir und drei Stunden später noch zu 15. (zwei Personen waren Teile der Wanderung zu ausgesetzt oder anstrengend) das Labyrinth verliessen. Hier wurde ich dann dankenswerter Weise von meinen Begleiterinnen abgeholt, so dass es noch zum obligaten Besuch des Delicate Arch reichte!
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21. Oktober 2008 |
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| Als ich heute Morgen früh aus
dem Camper trat, konnte ich einen wunderschönen Sonnenaufgang
erleben. Dies vor allem, weil sich über Nacht einige Wolken über uns
geschoben haben und es so ein gewaltiges Morgenrot zu bewundern gab. Aber was kündigen die Wolken an? Regen? Könnte ja vielleicht sein! Also stand unser Entschluss schnell mal fest, dass der Tag am Besten in einem warmen Pool genossen werden kann! Schlussendlich kamen ein paar wenige Tropfen vom Himmel, den warmen Pool haben wir dennoch ausgiebig genossen! |
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22. Oktober 2008 |
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| Evakuation! Nach dem nächtlichen Sprudelbad und einer kleinen, anschliessenden und süssen Stärkung sind wir (ich) gestern Abend wie immer (fast) mit den Hühnern schlafen gegangen. Da, mitten in der Nacht realisiere ich, dass draussen vor dem Camper ein Wagen mit Blaulicht steht und eine Person durch das Megaphon Anweisungen erteilt. Irgendwann realisiere ich noch, das Karin aufsteht und sich erkundigt, was da draussen los ist. Mich kümmert dies gar nichts. Zwar ist es die Polizei, aber da ich ein reines Gewissen habe, beschäftigt mich dies nicht und schlafe lieber weiter. Karin weckt mich dann richtig und ich torkle schlafgetrunken aus dem Camper um mich zu erkundigen, was los ist. Es stellt sich dann heraus, dass das an den Campingplatz angrenzende Naturschutzgebiet (resp. die darauf wachsenden Büsche und Bäume) in Flammen stehen und wir evakuiert werden müssen.
Wir durchqueren dann halt also die Stadt und stellen den Camper auf der anderen Seite der Stadt zusammen mit anderen Reisenden auf einem riesigen Parkplatz ab und verbringen dort den Rest der Nacht, bevor wir dann am Morgen wieder zurückkehren auf den Campingplatz.
| Gegen Abend haben wir den Windows im Arches National Park noch einen Besuch erstattet. Das ganze ist zwar sehr eindrücklich und wunderbar schön, aber beim dritten Mal hat Mann es halt irgendwie gesehen, umso mehr das ganze halt schon sehr touristisch ist. Zwei Fotos hat es aber dennoch gegeben!
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23. Oktober 2008 |
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| Unser heutiges Tagesprogramm: |
Unser heutiges Abendprogramm: |
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24. Oktober 2008 |
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| Thomas und ich haben heute einen kleinen Radausflug auf dem Programm. In der Nacht wird es hier in Moab eisig-kalt. Das ist nicht "nur" die Temperaturwahrnehmung einer Frau, Beweis ist jeweils Thomas sein Mountainbike, welches er im Rasen an einen herbstlich gefärbten Baum abgeschlossen hat. In der Nacht wird der Rasen jeweils gesprenkelt, somit auch das Fahrrad und morgens hängen an den Speichen und am Rahmen unzählige Eiszäpfchen. Es ist eisig-kalt! Als wir gestern in der Runde abmachten, wer heute morgen alles aufs Rad sitzen möchte, um den grössten Arches der Region zu bestaunen, war ich subito mit dabei. Mit dem Einwand, dass ich erst losfahre wenn die Radbremsen aufgetaut sind.
Elisabeth zieht ein gemütliches Bad im "Wöhrlepool", wie wir ihn inzwischen etwa nennen, vor. Wir radeln um 9.30 Uhr los mit langen Hosen, Handschuhen = eingepackt. Es spricht nicht aus meinem Munde, als wir beim Wihrlpool vorbeifahren, nein! Thomas meint, ein solch warmes Bädli wäre nun wirklich nicht zu verachten! Nun ja, wir strampeln los, die volle Motivation wird dann schon kommen. Und es zieht mich - den grössten Arches (Corona Arches) möchte ich gerne beaugapfeln! Auf der Potashroad geht's dann mit sehr wenig Verkehr die 18 km Arches-wärts. Am Schatten ist es noch recht kühl, so dass ich meine Handschuhe an der wärmenden Sonne nur einmal auszog und am Schatten wieder die nägelnden Fingerbeeren zwischen den Stoffhüllen erwärmte. Der letzte Teil zum Corona Arches geht es zu Fuss. 1.5 Meilen mit 440 Fuss Höhenanstieg, vermittelt uns die Infotafel. Der Aufstieg ist kurzweilig, meist auf Kies und Stein, mit einer Leiter und Seilen gut erschlossen. | Zum Arches darf ich nicht viel erzählen! Imposant, gross, die Aussicht zwischendurch wundervoll! Aber am besten ist dies wohl auf den Fotos ersichtlich. :-) Die Rückfahrt mit den Fahrrädern erfolgt wie durch die Butter, auch wenn's dem Colorado-River entlang leicht bergauf geht, ist es inzwischen doch weniger kalt, bin ich wacher und wohl auch etwas durch bewegter. Überanstrengen möchte ich mich am heutigen Tag nicht, findet morgen doch der Lauf im Goblin Valley statt. Trainiert bin ich dafür ganz klar nicht genügend, doch musste ich mich dafür einfach anmelden, um mal Einblick in die amerikanische Organisation eines solchen Laufes zu erhalten! :-) Daneben ist die Landschaft natürlich atemberaubend - was zumindest die Fotos des Laufveranstalters vermitteln. Ich werde es morgen sehen! :-)
Und liebe Leute! Zahlreiche Augenpaare streifen unsere Seiten, Bilder, Einträge... Dies vernehmen wir mal hier am Telefon mal dort in einem Mail... Hey! Wir haben auch ein Gästebuch und würden uns natürlich über Eure Spuren immens freuen! |
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