Ferientagebuch Kanada - USA 2006

von Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 22. August bis 6. November 2006

12. - 14. Oktober 2006

Viva Las Vegas! Nach dem nördlichsten Punkt (Campell River , Übernahme unseres verirrten Rucksackes), dem westlichsten Punkt (Pacific Rim National Park), dem östlichsten Punkt (Yellowstone National Park) haben wir nun mit Las Vegas auch den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht.


Mit einem Besuch in Las Vegas kann man sich eine Reise nach Venedig sparen!

Aber Las Vegas ist noch für viele weitere Extreme & Rekorde verantwortlich. Las Vegas ist sicherlich auch der verrückteste, unvernünftigste und deshalb vielleicht für mich auch der faszinierendste Ort unserer Reise! Als ich vor acht Jahren das erste Mal in den USA verweilte, fuhr ich rund 100km nördlich an Las Vegas vorbei, in der Annahme, dass ich in Reno schon genug Casinos gesehen hätte und Las Vegas sicherlich nichts neues zu bieten hätte. Als mich dann ein Jahr später die Neugier doch noch kurz nach Las Vegas zog, gehört für mich ein Besuch dieser Stadt bei einer Amerika-Reise einfach dazu!


Blick auf den nächtlichen Rummel und den Eiffelturm (links).

Da in Kalifornien das Glücksspiel verboten ist, in Nevada aber wie vieles andere, dass in anderen Staaten verboten oder reglementiert ist, erlaubt ist, zieht Las Vegas seit vielen Jahren die vergnügungssuchenden Kalifornier und andere Touristen an. Wir erfreuen uns jedoch nicht am Glückspiel sondern viel mehr an den vielen riesigen Hotels (mehrere tausend Hotelzimmer pro Hotel) und in den darin und darum herum stattfindenden Shows und Konzerten. Schon fast traditionell gehört für mich ein Elvis-Konzert dazu. Wer also behaupten will, Elvis sei schon längstens Tod, der wird in Las Vegas eines besseren belehrt!

So geniessen wir Inmitten der Wüste und hunderttausenden weiteren Touristen den Tag durch die hochsommerliche aber sehr trockene Wärme (um die 30°C) und lassen uns gegen Abend von den vielen Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, Shows und Konzerte beeindrucken.


In Las Vegas treten auch die Beatles noch komplett auf!

So wunderschön die Anreise nach Las Vegas ist, so wunderschön ist für mich aber auch die Abreise. So plötzlich die Stadt mit den unendlichen Lichtern nach mehreren Stunden fahrt durch die Wüste auftaucht, so plötzlich ist sie auch wieder verschwunden. Diesmal werden wir beim Verlassen der Stadt sogar von einem gewaltigen Gewitterspektakel begleitet., welches sogar die Lichter der Stadt in den Schatten stellte. Und je weiter wir uns der Stadt entfernten, desto klarer waren die vielen Verästelungen der Blitze zu sehen.

Ich bin froh die Menschenmengen verlassen zu haben und nun wieder verlassenere Gegenden besuchen zu dürfen. Doch die Rekordjagt geht weiter!

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