Ferientagebuch Kanada - USA 2006 von Karin Houriet & Thomas Friedli, erlebt vom 22. August bis 6. November 2006 |
Glacier & Waterton National Park |
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9. September 2006 |
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| Heute steht eine Velotour an. Ab gehts auf den Logan Pass! Mit jeder weiteren Tour lernen wir dazu. Genügend Tee ist bereitgestellt, die Karte wurde genauestens studiert, damit wir auch wirklich wissen, was auf uns zukommt. Der North Cascades National Park hat uns gelehrt, mit den Nationalparkkarten ohne Masstab kritisch umzugehen ;-). Voller Elan setzen wir uns aufs Bike. Nach dem gestrigen "Autotag", haben wir beide wiederum Bewegungsdrang.
Die Route führt uns aus dem Campground, der in einem Nadelwald liegt, hinaus an den Lake Mc Donald. Nach den Tannenwäldern die wir bisher gesehen haben, kommen mir diese Bäume vor wie Haarnadeln. Hoch und dünn sind sie. Schaut man hoch in die Baumkrone, schätzt man sich glücklich, nicht dort oben zu sitzen! Die Kronen schwanken enorm, obwohl der Wind kaum geht!
Beim Vorbeigang am Visitor Center dieses Parkes fragen wir noch nach der Wetterprognose. Auf den Abend hin, soll es regnen. Da der Himmel wie noch jeden Tag strahlend blau ist, lassen wir uns von unserem Programm nicht abbringen und treten in die Pedalen. Der Weg führt uns dem Lake Mc Donald entlang flach, dann einem Bach nach, wo die Strasse langsam ansteigt. Unterwegs haben wir wundervolle Aussichten auf diesen Bach, der sich glasklar über Steine hinab giesst und teilweise türkisfarben erscheint. Wundervoll!
Der Weg auf den Logan Pass auf der "Going to the Sun Road" ist bis jetzt in der Steigung ganz angenehm. Thomas und ich "streiten" uns, ob's nun bergab oder bergauf geht - so sanft ist die Steigung.
| Sind wir wohl die einizgen Biker hier?! Dass wir etwas Spezielles sein müssen, stellen wir bald fest. An jedem der vielzähligen Stopps die wir zur Bewunderung der Naturschönheiten machen, werden wir von Amerikanern freundlich-gwunderig interviewt. Wir merken, dass der Umgang im Gespräch viel offener ist als etwa in der Schweiz. So wird auf uns zugegangen und gefragt, woher wir kommen, was wir denn arbeiten, dass wir uns so lange Ferien hier leisten können,...
Auch müssen / dürfen wir als Fotosujet herhalten - wir scheinen bei den "Amis" wohl eher als "Spinner" deklariert zu werden. Es fahren auch "Poschis" oder dann eben zahlreiche Autos den Berg hinauf - aber doch keine Drahtesel! Nachdem der Bach verlassen wurde, steigt der Weg steiler an. Unsere Tour führt uns vom Campingplatz, der auf ca. 970 m.ü.m. liegt, während 51 km auf den Logan Pass mit 2025 m.ü.m. Unterwegs ruft ein Amerikaner mir nach "You're a tough Person!"
Oben angekommen, sind unsere Trinkflaschen leer und werden mit Wasser nachgefüllt. Wir sind in einem Nationalpark...hier hat's auf Passhöhe weder ein Restaurant, noch einen Getränkeautomaten. Die Bergsicht ist dunstig - nein, der Wetterbericht sagte uns, dass es auch hier noch der Rauch ist, der die Sicht trübt. Hoffnungsvoll blicken wir ins gegenüberliegende Tal, das uns aber auch nur "milchig" erscheint.
Es folgt eine wundervolle Abfahrt, dann wieder zurück dem Lake Mc Donald entlang, der eine Länge von 10 Meilen hat und uns auf dem Rückweg unbeschreiblich lang vorkommt. ;-) Wir haben's dann doch geschafft und auf uns wartet bald ein Teller Pasta, den wir müde aber genüsslich verspeisen. |
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10. September 2006 |
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Regen ist weder gestern Abend noch heute Morgen gekommen. Auch heute scheint es das Wetter wiederum gut mit uns zu meinen! Da wir mit Regen rechneten, planten wir ursprünglich einen Waschtag und wollten die Waschmachine im nahegelegenen Dorf aufsuchen...aber bei diesem Wetter abwarten, bis der Waschvorgang beendet ist?! Nein!
Unser Programm wird schlagartig geändert. Vorne am Eingang des Campgrounds hat's einige Souvenirshops mit wirklich schönen Dingen - kein "Tourikitsch". Ich äussere den Wunsch, nochmlas dort ein Lädelchen, worin ich noch nicht war, aufzusuchen.
Währenddem ich gerade ein Souvenir für Herr Haas Junior kaufe, kommt Thomas herbei, der mir mitteilt, es sei Schnee gemeldet! Ich lache ihn erst aus, meine er reisst Witze nach der gestrigen Vorhersage mit Regen, die nicht eingetroffen ist. Er scheint es aber doch ernst zu meinen, dass es in den nächsten 3 Tagen zu schneien beginnen soll!... Die Temperaturen sind herbstlich-mild....wir warten ab, und sehen, ob diesmal der Wetterfrosch recht hat.
| Nach einem kurzen Spaziergang dem See entlang, die Sonnenstrahlen aufsaugend und das Rauschen des Wellenganges geniessend, ziehen wir es vor, mit dem Camper ein Stück weiter zu fahren zum Campground "Two Medicine" an der Ostseite des Glacier Nationalparkes.
Wir nehem den Weg südwärts und fahren dem Nationalparks entlang. Die Landschaft wandelt sich almählich von schweizerisch ähnlicher Alpenlandschaft in kargeres Gebiet. Auf der Fahrt durchstreifen wir pastellfarbene Landschaften - der Herbst ist nun wirklich spürbar und zeigt sich in leuchtenden Farben.
Goldgelbe Wiesen/ Steppen, karge graue Berge, hellgrün-gelbe (sie verfärben sich gerade) Espenwälder,...wundervoll! Problemlos erreichen wir um ca 14 Uhr den Campground, wo wir am "Two Medicine Lake" ein "u" schönes Plätzchen ergattern. Nach kurzer Inspektion des Parkes zu Fuss, ziehe ich es vor, in die Küche zu stehen. Thomas geht ein wenig spazieren, natürlich wie immmer mit der Kamera unter dem Arm!
In der Literatur lesen wir, dass es hier hunderte von Gryzzlibären gäbe, wegen deren der nahegelegene Outdoor-Campground momentan geschlossen ist. Wir befinden uns auf 1500 m.ü.m, es geht ein kühler Wind, die Sonne scheint, herbstliche Landschaft um uns, vor uns ein glitzernder See,...doch wir ziehen es vor, der Gemütlichkeit wegen heute Ausnahmsweie mal (das erste mal) drinnen zu Abend zu essen.
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11. September 2006 |
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| Heute steht eine Zwei-Pass-Wanderung an die bei unserem Campingplatz startet (mit 31 km und 2600 Höhenmetern).
Inzwischen wurde rund 2/3 der Plätze dieses Campgroundes geschlossen (saisonal bedingt). Der Winter naht, es sind für Donnerstag von Alaska her starke Schneestürme gemeldet!
Wir haben aber auch heute wieder einen sonnigen Tag erwischt. Mit viel Proviant machen wir uns auf die lange Tour. Vorgewarnt sind wir auch von den Bären... In der Literatur steht, dass es hier hunderte von Gryzlibären geben soll...nebst den Schwarzbären. Gestern Abend im Finstern auf die Toilette zu gehen, war für mich schon eine Herausforderung doch ...meine Blase liess mich nicht durchhalten bis heute Morgen. ;-) Nun wo's hell ist, sind die Sorgen verflogen und wir machen uns auf den Weg. GPS-Gerät ist mit dabei, Fotoapparat, der Proviant nun endlich aufgeteilt in notwendige Gepäckstücke...es kann losgehen!
Der Weg führt uns ein Stück entlang dem "Two Medicine Lake". Er verläuft zuerst eben, dann steigt er langsam an. Nach 90 Minuten stehen wir vor einem Häufelchen, wo wir sicher sind, dass dies von einem Bären stammt. Gesehen haben wir noch keinen. Der Weg führt uns weiter durch Gebüsch und Wald.
Ich bin inzwischen überzeugt, dass jede Veränderung / Neuerung am Bärengraben doch nur ein Versuch ist, das schlechte Gewissen zu beruhigen... Herbstliche Farben umgeben uns im Unterholz, etliche dürre Bäume und Äste liegen in hellgrauer Farbe kreuz und quer darüber, Tannen und Gebüsch verstreut. Unterwegs treffen wir drei Wanderer, die uns erzählen, dass sie Elche, Bighorn Sheeps und zwei Schwarzbären auf ihrer Wanderung gesehen haben.
Unser Bärenvorwarnungskonzept funktioniert tadellos. Wir überraschen keinen Bären, scheinen aber auch andere Wildtiere vorzuwarnen, so dass wir nebst Vögeln und Streifenhörnchen kaum Tiere sehen.
| Der Weg führt uns zum "No Name Lake", wo die anderen die Elche gesehen haben, die nun aber weitergezogen sind. Nach einer kurzen Pause, steigt der Weg steil auf bis zum "Dawson Pass". Wir befinden uns über der Baumgrenze, ein kühler Wind weht. Nein, Mittagspause machen wir nicht hier wie vorgesehen und ziehen weiter. Der Weg steigt noch ein wenig an und führt nun der Bergwand entlang.
Ich finde es wundervoll, alles "en miniature" liegt unter uns! Zwischendurch bleibe ich stehen und schaue mich um, ob sich uns nicht auch noch ein Bighorn Sheep zeigen will?! Nein. Thomas geht weiter, konzentriert auf den Weg, wo das Gelände links steil abfällt / rechts steil ansteigt. Es ist ein riesiger Scherbenhaufen, doch erscheint mir der Weg sicher - nie kamen wir ins Rutschen. Ich übernahm das Fotografieren.
Der eigentliche Fotograph gab mir Aufträge, welche Gipfel noch wie abzulichten seien. ;-) Inziwschen sind wir auf dem zweiten Pass angelangt, dem "Pitamakan Pass". Von hier aus sieht man auf den "Pitamakan Lake" der einige hundert Höhenmeter unter uns sein strahlendes Blau zur Geltung bringt. Teilweise sind die Berge rundum rosarot gefärbt, was den Kontrast zum Wasser noch viel intensiver macht! Unterwegs treffen wir doch tatsächlich im Geröll ein paar Mountain Goats - Bergziegen an, kurz bevor wir absteigen zum "Old Man Lake".
An diesem See gibts einen Campground wo man zelten könnte, der zur Zeit wegen vielen Bären in diesem Gebiet geschlossen ist. Daran vorbei müssen wir nun aber, um zurück zu unserem Camper zu kommen. Wir steigen ab, kommen bald wieder zur Baumgrenze und zeigen unsere Präsenz mit klatschen und "Hallo Bäri!" rufen. Bevor wir ganz unten angekommen sind, zeigt sich doch ein kleiner Hunger - mit Rückendeckung vom Berghang hinter uns, essen wir etwas Kleines.
Bald geht der Abstieg weiter , bis wir im Nadelwald verschwinden. Ein wundervoller Tag mit zahlreichen Eindrücken, auch wenn sich kein Bäri zeigen wollte. Unterwegs treffen wir aber noch einige grosse "Geschäfte" von Bären, und wir erkennen, dass die Huckleberry /amerikanische Heidelbeeren) tadellos geerntet wurden! Eine Bärenarbeit bei diesen hunderten von Büschen! ;-)
Müde sind wir, als wir von der rund zehn stündigen Wanderung in unserem Zuhause, dem Camper ankommen. Ein kurzes, eiskaltes Fussbad im "Old Medicine Lake" und ein rechter Teller Spaghetti stärkt uns fürs erste wieder.
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12. September 2006 |
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| Wir verschieben uns heute in den Waterton Nationalpark - in den kanadischen / nördlichen Teil des Glacier Nationalparkes. Hier gibts Campingplätze mit Stromanschluss / Wasseranschluss...gäbig, um die ersten Wintertage dieser Saison zu verbringen. Doch heute ist strahlend blauer Himmel! Naja, ein paar Schleierwolken hängen dort oben, doch geniessen wir das Wetter bei noch immer 17 Grad! Niemals würden wir erahnen, dass übermorgen hier eine Schneedecke liegen soll?!
Heute ist ein ruhiger Tag angesagt - wir erholen uns noch vom Gestrigen. Der neue Campground wird norwärts fahrend aufgesucht. Die Sensation dieser Reise treffen wir bereits nach zehn minütiger Fahrt an! Gestern 10 Stunden im Wald / Steppe, kein Bär weit und breit und nun nach zehn Minuten dürfen wir am Strassenrand zwei Schwarzbären zusehen, wie sie "frühstücken"! Das MUSSTE natürlich fotographiert werden!
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Im Dörfchen Waterton angelangt, haben wir Gelegenheit mal mit der Waschmaschine unsere Kleider zu erfrischen,... das Dörfchen bestehend aus Internetcafé, einem kleinen Supermarkt, etlichen Souvenirshops mit dem Velo zu durchstöbern... Den Waterton See zu geniessen,... Thomas gibt mir eine kleine Führung - ihm ist dieser Ort vom Besuch im Jahr 2002 noch vertraut.
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13. September 2006 |
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Zögernd entschliessen wir uns, heute Morgen wie immer draussen zu frühstücken. Es ist frisch, ein kühler Wind geht. Der Himmel ist noch blau, doch nähert sich uns eine "graue Wand". Nein, heute gehen wir nicht Schifffahren und wandern wie geplant. So unternehmen wir eine kleine Velotour von hier aus - sofort, bevor es zu regnen oder schneien beginnt! So langsam schenken wir dem Wetterfrosch Glauben, dass es bald mal schneien könnte.
| Eine zweistündige Velotour bei kühlen Temperaturen und immer wolkigerem Himmel geniessen wir dennoch. Die Fahrt führt uns einige Höhenmeter hoch, so dass uns bald warm wird. Zurück, geht's mal unter die Dusche, ein wärmendes Orangenpunsch wird geschlürft und bald gibt's Mittagessen. Der Tag verläuft weiter gemütlich, wohl noch mit einem Besuch im nahegelegenen Internetcafé. Gegen Abend, wenn die Kälte wieder mehr durch die Ritzen des Campers drückt, werde ich noch einige "Güetzi" im Gasbackofen backen - das wärmt unsere paar Quadratmeter Wohnfläche sofort wieder.
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14. / 15. September 2006 |
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| Es regnete und regnete, war grau verhangen...in der Nacht auf den 14. begann es. So erlauben wir uns, zwei Tage zusammen zu dokummentieren. Ausflüge hatten wir an diesen zwei Tagen keine unternommen - aber langweilig wurde es uns auch so nicht! Abwechselnd verloren / gewannen wir in diversen Spielen, gingen am 14. abends im Dörfchen Waterton ein Restaurant austesten. Die wirklich feine Küche gennossen wir sehr an diesem nass-kalten Regentag.
| Nach dem Mittag besuchten wir an beiden Tagen ein Sprudelbad eines Hotels in Waterton. Dort wärmten wir uns jeweils im Bad, Dampfbad und in der Sauna auf und hatten danach genügend Wärme in uns gespeichert, um den Abend und die Nacht im kühl - feuchten Camper zu überstehen. Wir amüsierten uns auch ab unseren diversen Campernachbarn, denen das Regenwetter und die Kälte zu viel wurde und zusammenpackten. Es herrschte jeweils den ganzen Tag Aufbruchstimmung. |
16. September 2006 |
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| Aufgewacht, wie jeden Morgen ein erster Blick aus dem Fenster, um zu sehen was das Wetter will. Es regnete, was natürlich auch auf unser Camperdach "klopfte". Die Nebelverhangenen Berge rund um uns kamen immer wie mehr zum Vorschein. Sie waren allesamt gezuckert oder weiss verschneit. Wären wir 100 Meter höher gelegen, stünden wir ganz sicher im Schneeschäumchen!
Wir packten zusammen und machten unser fahrendes Zuhause nach dem Frühstück startklar. Weinflaschen werden jeweils in Küchentücher gewickelt und im Schrank verstaut, damit der Edle Tropfen bei einem feinen Gericht scherbenfrei genossen werden kann. Zerbrechliche Materialien werden auf den Boden gelegt, damit sie bei der Fahrt nicht tiefer fallen können, der Gashahn wird zugedreht,...anfänglich half uns eine Abfahrtsliste, was alles erledigt werden soll, inzwischen haben Thomas und ich unsere fixen Tätigkeiten, die im Nu erledigt werden. Nach dem Dumpen (Abwassertank entleeren und Frischwasser auffüllen) ging's los. Nach einer Stunde Fahrt durch eine verträumte Schneelandschaft, standen wir wiederum an der kanadisch - amerikanischen Grenze. Der "Landeswechsel" erfolgt inzwischen (auf beide Seiten) wie am Schnürchen. Nur bei der ersten Überquerung (29.8.) wurden wir ausgefragt - und den Fragen nach wurde uns damals Grauenhaftes zugetraut. ;-) | Auf dem Highway ging's dann weiter bis Great Falls, wo wir wieder mal einen grossen Einkauf machten. In den kleineren Dörfchen hat's oftmals ein Lädelchen, welches aber kaum Gemüse & Obst verkauft oder dann nicht in dieser Frische, wie wir es wünschen. ;-) ...Von Great Falls aus folgten wir dem I-15 sowie Highway 287 südwärts, dann weiter bis Bozeman auf dem I-90. Es war bereits Abend und weit und breit kein Campingplatz. So steuerten wir etwas scheu ein Rest Area an, um dort zu übernachten. Als wir dort aber die vielen parkierten Camper sahen, konnten wir ruhig schlafen (auf den meisten Rest Areas ist das Übernachten nicht erlaubt). An diesem Tag assen wir das Mittagessen im Pizza Hut und Abendessen im Mac Donalds. Ein richtiger Fast Food Tag, sowas hat's (in diesen Ferien) noch nie gegeben! Zum Glück! Bald jeder Besuch dieser "Restaurants" lässt mich hinterfragen wo uns die Evolution nur hinführt und die Selbstverwirklichung im Familienleben zu suchen, wirft sogar bei mir Fragezeichen auf. ;-) Müde schliefen wir nach diesem weitgereisten Tag bald ein, trotz des Autolärms draussen.
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